Gegner protestieren
US-Präsident Bush zu Gast in Indonesien
Bush nannte die Demonstrationen Belege für die "Lebendigkeit der indonesischen Demokratie". Rund 20.000 indonesische Sicherheitskräfte schützten die Begegnungen Bushs mit den Repräsentanten des Landes in Jakarta und Bogor. In dem kleinen Ort südlich der Hauptstadt demonstrierten rund 3.000 Menschen gegen den US-Präsidenten.
Bereits am Wochenende hatte die Polizei erklärt, die Terrorgefahr sei wegen des Bush-Besuchs erheblich gestiegen. Am Montag teilte die Polizei mit, sie prüfe Hinweise, wonach sich ein Selbstmordattentäter bei einer antiamerikanischen Kundgebung unter die Demonstranten mischen wolle. Aus welcher Quelle die Information stammte, wollte der Polizeichef von Bogor, Sukrawardi Dahlan, nicht sagen.
Bush betonte, Indonesien, das bevölkerungsreichste islamische Land der Welt, müsse künftig eine wichtige Rolle in der Welt spielen. "Ich bewundere den Pluralismus und die Verschiedenartigkeit Indonesiens", sagte der US-Präsident zu seinem Amtskollegen Susilo Bambang Yudhoyono. Bush würdigte dessen großes Engagement für Reformen und die Stärkung der Demokratie in Indonesien. Die beiden Präsidenten vereinbarten bei ihren Gesprächen auch eine weitere Intensivierung ihrer Zusammenarbeit, unter anderem im Kampf gegen den Terrorismus.
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