Die EU lässt nicht locker, was das Aus für hohe Bargeldzahlungen betrifft. Mittels Online-Umfrage soll noch bis Mai erhoben werden, wie die Bevölkerung dazu steht. Eines ist bereits jetzt fix: Heimische Politiker, Finanz und die Nationalbank sind strikt dagegen.
Staatssekretär Harald Mahrer sagt klar: "Bargeld ist ein anonymes Zahlungsmittel. Jede elektronische Zahlungsform hinterlässt Datenspuren. Schaffen wir das Bargeld ab, verlieren wir unsere Anonymität und Privatsphäre." Wie berichtet, haben die EU-Finanzminister im Februar 2016 die Kommission damit beauftragt, "nötige Schritte in Richtung Einschränkung von Bargeldzahlungen zu evaluieren".
Begründung: Damit soll dem Terror, sprich der Finanzierung von Anschlägen, ein Riegel vorgeschoben werden. Was die Europäer vom Bargeldobergrenzen-Vorstoß halten, wird sich zeigen: Im Mai endet das Online-Voting.
Sandra Ramsauer, Kronen Zeitung
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