13.04.2017 16:14 |

Staatenbund-Idee

Viele "Reichsbürger" nach Kärnten eingewandert

In ihren Heimatländern haben sie große Probleme; deshalb kamen sie zu uns - "Reichsbürger", "Staatenbund"-Bekenner oder Leute von "One People Public Trust", kurz OPPT. Neben Kärntnern selbst sind es nämlich Deutsche, Italiener und Schweden, die unseren Behörden Probleme bereiten.

Sie erkennen den Staat und dazugehörende Behörden sowie die Polizei nicht an. Immer öfter standen Mitglieder dieser obskuren Staatsformen im Mittelpunkt von dramatischen Abschiebeaktionen. Zuletzt wurde, wie berichtet, ein Deutscher bei einer Fahrzeugkontrolle gestellt und ohne viel Federlesens über die nächstgelegene Grenze nach Slowenien verfrachtet.

Weil die Behörden in Kärnten so rigoros agieren entscheiden sich die Leute nun immer öfter zur freiwilligen Ausreise. Und manche werden sogar für ihre Gesinnungsgenossen zu einer Art "Verrätern", um selbst Vorteile zu erhalten.

Die Abschiebungen gehen übrigens alle nach Slowenien. Italien nimmt Ausgewiesene nämlich nicht auf.

Für viele ist die "Staatenbund"-Idee allerdings nur ein Deckmäntelchen. "Sie haben nicht deshalb Schulden und Exekutionen laufen, weil sie einer dieser Gruppierungen angehören; das Gegenteil ist oft der Fall. Eines der Mitglieder war früher Pächter eines Lokals. Als es finanziell eng wurde und der Hinauswurf bevorstand, schloss er sich plötzlich diesem obskuren Bündnis an." Vor allem die Tatsache, dass diese Leute gerne Politiker, Richter und Polizisten auf hohe Summen verklagen, beweise, dass sie auf Geld aus seien.

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