10.04.2017 11:44 |

Beunruhigung steigt

Schweizer Manager befürchten weitere EU-Austritte

Der Brexit ist bereits beschlossen und auf Schiene. Weitere Staaten könnten den Briten folgen und der EU ebenfalls den Rücken kehren. Das vermuten zumindest zwei Drittel der Manager in einer unter 2500 Schweizer Unternehmen durchgeführten Umfrage.

Der Studie zufolge, die von der Großbank UBS in Auftrag gegeben und in der zweiten Februarhälfte erstellt worden war, rechnen 65 Prozent der befragten Führungskräfte mit weiteren EU-Austritten, hieß es am Montag aus Zürich.

Die Schweiz hatte einen Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum 1992 abgelehnt. Sie hat seitdem aber bilaterale Abkommen geschlossen, darunter auch eines über die vor allem in Großbritannien umstrittene Personenfreizügigkeit. Von den 8,3 Millionen Einwohnern der Schweiz kommen etwa 1,4 Millionen aus der EU. Nach den Italienern sind die Deutschen mit rund 300.000 die zweitgrößte Gruppe.

Unternehmen fürchten schlechtere Geschäfte
Bei einem Wegfall der bilateralen Abkommen fürchtet der Umfrage zufolge die Hälfte der Unternehmen schlechtere Geschäfte. Unter den Firmen mit mehr als 50 Prozent Umsatzanteil im Ausland sind es demnach sogar 70 Prozent. Gerade die Personenfreizügigkeit beurteilten mehr als 65 Prozent der Unternehmen als positiv. Rund 65 Prozent wollen diese bilateralen Verträge weiter ausbauen, weniger als zehn Prozent waren für eine Kündigung.

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