07.04.2017 16:14 |

Digital-Fahrplan

G-20-Länder wollen "Internet für alle" bis 2025

Die G-20-Staaten haben sich auf ihrer ersten Digitalkonferenz auf einen Fahrplan für eine gemeinsame Digitalisierungspolitik geeinigt. "Wir haben in der Roadmap elf klare Handlungsfelder definiert und vereinbart, ein schnelles Internet für alle bis 2025 zu schaffen", sagte die deutsche Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries am Freitag in Düsseldorf.

Ohne eine leistungsfähige, digitale Infrastruktur werde es keinen digitalen Wandel geben, heißt es in einer Erklärung zu den Ergebnissen. Für schnelle und moderne Hochgeschwindigkeitsnetze seien massive Investitionen nötig, mit und ohne Förderung. In jedem Fall müsse ein "investitionsfreundliches Umfeld" geschaffen werden. Dazu gehörten flexible Lösungen für Wagniskapital sowie für Gründer.

"Von dieser G-20-Digitalministerkonferenz geht das Signal aus, dass wir die digitale Revolution zum Nutzen Aller gemeinsam gestalten wollen", sagte Zypries. Neben dem Ausbau der Infrastrukturen, dem Zugang zum Internet für alle, digitaler Bildung und Verbraucherschutz sei ein wichtiges Thema der Vereinbarung die Stärkung des Wettbewerbs und der Abbau von Handelsbarrieren. "Die digitale Revolution ist global und wer da in nationalen Schablonen denkt, der hat schon den ersten Denkfehler begangen."

Der G-20 gehören 19 Staaten und die EU an. Sie stehen zusammen für zwei Drittel der Weltbevölkerung und 90 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. Die Länder sind: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei und die USA.

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