Vor sieben Monaten haben riesige Fels- und Erdmuren den Ortsteil Kraa in der Gemeinde Afritz völlig verwüstet. Seit Herbst wird oben am Mirnock und unten im Tal mit vollem Einsatz gebaut. Es entsteht eine gewaltige Schutzmauer für Afritz, außerdem wird dem Tronitzer Bach im Unterlauf seine Gefährlichkeit genommen.
Ziemlich genau elf Millionen Euro nehmen Bund, Land, Straßenverwaltung sowie die Gemeinden Afritz und Treffen in die Hand, damit sich eine solche Katastrophe nicht wiederholen kann. Bis zum Frühsommer sollen erste Baumaßnahmen so weit fertig sein, dass sie Afritz vor der Kraft des Tronitzer Baches schützen.
Bürgermeister Max Linder: "Allein die 14 Meter hohe Schutzmauer hat dann eine Breite von 254 Meter. Dazu kommen Konsolidierungssperren, Murenbrecher und die Verbauung des Baches im Ortsgebiet."
Für die bauausführende Wildbach- und Lawinenverbauung des Landes ist es ein herausforderndes Projekt. Alles muss auf den Mirnock transportiert werden jedes Gerät, jedes Schalungsbrett. Alles.
Bis zur Mitte des kommenden Jahres will man dann auch die Rekultivierung im Ort selbst fertiggestellt haben. Dazu gehören neue Straßenbrücken und neue Bepflanzung. Bürgermeister Linder: "Dann wird alles so schön sein wie vor der Katastrophe. Aber eben bestmöglich geschützt."
Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.