Den geschmacklosesten Aprilscherz des Jahres hat sich ein Teenager in Hongkong erlaubt: Auf einer gefälschten Nachrichten-Website berichtete er, dass die ganze Stadt unter SARS-Quarantäne gestellt werden soll. Die Folgen: Hamsterkäufe, Währungsturbulenzen, Notarzt-Einsätze.
So missbrauchte der junge Bursche aus Hongkongdie Angst vor dem Todesschnupfen SARS für seinen Scherz:Er stellte eine Seite ins Netz, die der Homepage einer großenTageszeitung in Hongkong ("Mingpao") täuschend ähnlichsah. Darauf verbreitete er eine gefälschte Schreckensmeldung:Die gesamte Stadt solle unter Quarantäne gestellt werden.
Panik bei den Büro-Usern Tausende Bewohner Hongkongs, die die Meldung an ihremBüro-PC lasen, brachen in Panik aus. Mit Hamsterkäufenbereiteten sie sich auf die drohende Quarantäne vor. Aufder Finanzmarkt war betroffen: Durch die Fake-Nachricht brachder Hongkong-Dollar leicht ein. Die Einsatz-Teams der Gesundheitsbehördewaren außerdem im Dauereinsatz, weil der Teenager laufendFalschmeldungen über angebliche SARS-Fälle publizierte.Mittlerweile ist der Missetäter gefasst.
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