Mo, 24. September 2018

Schnee in Sicht

07.01.2017 16:07

Polarluft brachteTemperatursturz auf -26,4 Grad

Der Höhepunkt der Kältewelle in Österreich ist überschritten. Die eisige Polarluft brachte in der Nacht auf Samstag noch einen Temperatursturz. Den Rekord verzeichnete Tannheim in Tirol mit minus 26,4 Grad! Auch in Kärnten war es klirrend kalt. In Weitensfeld sank das Quecksilber Samstag früh auf minus 19,3 Grad.

Rote Nasen, dick angezogene Spaziergänger und zwischen hochgezogenen Schultern versteckte Köpfe prägten die Landschaft, die das Tief "Axel" förmlich eingefroren hatte. Vor allem in Mittel- und Oberkärnten drückte "Väterchen Frost" die Temperaturen weit unter null Grad.

Der Kärntner Kältepol lag mit minus 19,3 Grad in Weitensfeld, dicht gefolgt von Hermagor mit minus 19 und Bad Bleiberg mit minus 18,5 Grad.

Auch in den anderen Bundesländern wurde gebibbert. "Ohne lange Unterhose geht hier nichts mehr", meinte Ralph Schader aus Tannheim am Samstag im Gespräch mit der "Krone". Minus 26,4 Grad hatte das Thermometer in der Tiroler 1000-Seelengemeinde bei Reutte angezeigt, die damit auch die kälteste Ortschaft in Österreich war. In Neustift im Stubaital (Innsbruck-Land) forderte die Kälte ein Todesopfer. Ein 25-jähriger Mann war in ein Bachbett gestürzt und erfroren.

In ganz Europa forderte die Kälte gleich mehrere Todesopfer. In Lettland sind seit Silvester bereits elf Menschen erfroren. In Ungarn starben in diesem Winter schon 80 Menschen, etwa 30 von ihnen in Häusern, die keine Heizung haben.

"Das Schlimmste ist ausgestanden. Die arktische Kälte wird von einer Warmfront vom Atlantik verdrängt. Es wird nicht mehr so kalt, und in den Tauerntälern ist sogar mit Schnee zu rechnen. Auch Unterkärnten könnte angezuckert werden", prognostiziert UBIMET-Meteorologe Florian Pfurtscheller.

 krone.at
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