Gewalt statt Liebe
Mann schlägt Freundin mit Axt fast tot
Die Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft hatten sich im Sommer 2003 kennen gelernt. Ein Jahr später machte der Mann der viereinhalb Jahre jüngeren Frau einen Heiratsantrag. Wiederholt machte sie ihm klar, dass sie sich eingeengt fühle und die Beziehung lösen wolle.
Spaten und Axt in Wagen versteckt
Am 2. Mai 2005 versteckte er der Staatsanwaltschaft zufolge einen Spaten in seinem Wagen und eine Hacke in seinem Rucksack. In der Nähe ihrer Wohnung passte er seine Freundin ab und lockte sie auf einen Parkplatz. Dort schlug er ihr mit der Axt auf den Kopf, ins Gesicht und auf den Rücken. Passanten hörten die Hilferufe der Frau und brachten sie in ärztliche Obhut.
Zum Auftakt des Prozesses gab der 32-Jährige an, er habe den Spaten und die Axt mitgenommen, um Bäume auszugraben und daraus Bonsais zu züchten. Die junge Frau sagte, sie verzeihe dem Angeklagten. Sie hätte ihm eine solche Tat nicht zugetraut, da er nie gewalttätig geworden sei. Sie habe unter seinem besitzergreifenden Wesen gelitten.
Symbolbild
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