23.09.2016 17:06 |

Vertatscha

Wanderwege weiter gesperrt

Nach einem Felssturz in der Vertatscha am Donnerstag, die "Krone" hat berichtet, bleiben die Wanderwege im Bodental auch übers Wochenende gesperrt. Noch etwa 1000 Kubikmeter drohen aus dem Fels zu brechen. Laut dem Landesgeologen ist dieser natürliche Prozess ein "größeres Ereignis".

Donnernder Lärm und ständig herabfallende Felsen nahm Josef Berl Donnerstag beim Wandern vom Bodental Richtung Klagenfurter Hütte wahr: "Die Luft hat kalkig geschmeckt." Denn der Stein zerfällt beim Herabstürzen in kleinste Teile, riesige Staubwolken hängen in dem Teil der Karawanken. "Diese Staubentwicklung kann für Atemprobleme sorgen", so Landesgeologe Jochen Schlamberger.

Solch ein Felssturz an sich sei ein natürlicher Prozess und komme immer wieder vor. "Aber das ist ein größeres Ereignis. Es sind noch schätzungsweise 1000 Kubikmeter absturzgefährdetes Material am Berg", so Schlamberger.

Daher bleiben die Wanderwege gesperrt bis der Geologe nach einer erneuten Kontrolle Entwarnung geben kann.

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