Mi, 27. März 2019
18.09.2016 06:00

2. Baby im Dezember

Nazan Eckes: "Türkische Erziehung weniger streng"

Im Dezember bekommen Nazan Eckes (40) und ihr österreichischer Ehemann, der Künstler und Politikersohn Julian Khol (37), ihr zweites Kind und Sohn Lounis (1) damit einen kleinen Bruder. Im Magazin "Closer" verrät die Moderatorin, wie sie die zweite Schwangerschaft im Vergleich zum ersten Kind erlebt und wie sich kulturelle Unterschiede auf die Erziehung auswirken.

"Ich bin viel entspannter als in meiner ersten Schwangerschaft! Ich habe dieses Mal auch viel länger Sport gemacht. Bei Lounis war ich da viel ängstlicher", beschreibt die 40-Jährige den Unterschied zur ersten Schwangerschaft. Wie relaxed sie ist, zeigen auch die glücklichen Fotos mit Babybauch auf ihrer Instagramseite.

Ob das zweite Kind so kurz nach dem Ersten geplant war? "Ja, mein Mann und ich haben uns gewünscht, dass zwischen den beiden kein großer Altersunterschied ist. Meine Schwester und ich haben fast den gleichen Abstand und sind wie Zwillinge aufgewachsen. Das Gleiche wünsche ich mir auch für meinen Sohn."

Nazan Eckes hat türkische Wurzeln, ihr Mann ist Österreicher - kulturelle Unterschiede sind da unumgänglich: "In Deutschland oder auch in Österreich legt man bei den Kindern schon viel Wert auf Tischmanieren oder Höflichkeitsformen wie 'Bitte' und 'Danke'. Bei uns in der türkischen Gesellschaft lässt man die Kinder machen und drückt auch mal ein Auge zu. Die türkische Erziehung ist weniger streng."

Die türkische Kultur ist der Moderatorin in ihrer Erziehung wichtig, darum spricht sie auch ausschließlich türkisch mit ihrem Sohn: "Ich spreche mit Lounis nur Türkisch. Mein Mann und alle anderen reden Deutsch mit ihm. Das ist mir sehr wichtig, auch aus dem kulturellen Hintergrund heraus." In Bezug auf religiöse Erziehung sollen die Kinder des Paares einmal die Wahl haben: "Das Thema Religion ist tatsächlich das schwierigste Thema. Weil mein Mann und ich zwei verschiedenen Religionen angehören. Mein Mann ist katholisch, ich bin Moslemin. Was es einfacher macht, ist, dass wir beide sehr liberal sind. Wir haben uns vorgenommen, dass unsere Kinder später selbst entscheiden können, welcher Religion sie angehören wollen."

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
EM-Qualifikation
Schweiz verspielt 3:0 gegen Dänemark in 9 Minuten!
Fußball International
Baba und Servus!
Auseinandergelebt! Bale muss Real Madrid verlassen
Fußball International
Kein Ende in Sicht
Sepp Blatter zur WM-Vergabe 2006 einvernommen!
Fußball International
Zumindest vorerst…
Europas Topklubs boykottieren die neue Club-WM
Fußball International
Danke, Nations League!
Verrückt! Selbst als Letzter lebt die EURO-Chance
Fußball International
„Das ist ein Wahnsinn“
Neue Sporthilfe-Regeln: Frauen sind fassungslos!
Sport-Mix
Katia-Wagner-TV-Talk
Mutter zu Gast: Wer bremst die Mobbing-Lehrer?
Österreich
ÖVP/FPÖ deckelt Löhne
Kritik an Kickls 1,5-Euro-Plänen für Asylwerber
Österreich

Newsletter