Terror in Dänemark
Terrorverdächtige von Dänemark in Haft
Die Vernehmung der Verdächtigen fand in Odense auf der Insel Fünen statt. Die Polizei hatte dort am Vortag neun Verdächtige festgenommen, zwei von ihnen aber kurz darauf wieder freigelassen.
Sie sollen sich Material zur Herstellung von Sprengstoff für einen Terroranschlag beschafft haben. Laut Justizministerin Espersen handelte es sich um den bisher gravierendsten Terrorismusfall in Dänemark.
Kein Zusammenhang mit Ermittlungen in Deutschland
Einen Zusammenhang zu den gegenwärtigen Terrorermittlungen in Deutschland gebe es jedoch nicht. Nach deutschen Medienberichten soll der in Kiel festgenommene Youssef Mohamad el Hajdib versucht haben, nach Dänemark zu gelangen. Außerdem soll bei ihm die Telefonnummer eines islamischen Geistlichen in Odense gefunden worden sein.
Der Geheimdienst PET (Politiets Efterretningstjeneste) habe die Gruppe der jetzt Festgenommenen bereits seit einiger Zeit beobachtet, erklärte Espersen. Die dänischen Behörden haben ihre Sicherheitsvorkehrungen mit Blick auf mögliche Terroranschläge bereits nach den Londoner Anschlägen im vergangenen Jahr verschärft.
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