Von Bangladesch bis Kolumbien: Umwelttechnik aus Kärnten hat sich zum weltweiten Exportschlager entwickelt. Einer der Spezialisten ist Alexander Glaunach. Seine Schalldämpfer stehen bei Kraftwerken und Pipelines in 82 Ländern im Einsatz. Eine andere Firma schaffte eine "grüne Sanierung" am Großglockner.
Als der Klagenfurter Alexander Glaunach vor zwei Wochen mit einer Wirtschaftsdelegation im Iran gelandet ist, waren seine Produkte bereits vor Ort. "Vor dem Embargo haben wir Schalldämpfer für Anlagen im Iran gefertigt", so der Unternehmer. Nach dem Ende der Sanktionen soll bald wieder geliefert werden.
Die Anlagen "made in Kärnten" werden maßgeschneidert für Kraftwerke und Pipelines zur Schallreduktion produziert und mittlerweile in 82 Länder exportiert - sogar nach Japan, Indonesien oder nach Australien. Die Umwelttechnik des Familienunternehmens steht etwa beim Edison-Kraftwerk in New York ebenso im Einsatz wie im spanischen Parabolrinnen-Solarkraftwerk "Andasol". Derzeit werden Dämpfer für die "Transkanada Gaspipeline" gebaut.
Glaunach: "Es kann zu Lärmemissionen von 170 Dezibel kommen, was dem Start einer Rakete entspricht und eine Gesundheitsgefahr ist." Mit der Technik aus Kärnten werden die Emissionen auf 85 Dezibel reduziert.
Kraftakt im Hochgebirge
Ein spektakuläres Projekt hat jetzt auch eine weitere Kärntner Umwelttechnik-Firma abgeschlossen. Ziviltechniker Gottfried Steinbacher (Dellach/Drau) hat nach einem Projekt in der Antarktis die nun eröffnete Erzherzog-Johann-Hütte am Großglockner mit einem Rapsöl-Kraftwerk, Solaranlagen und Co. ausgestattet.
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