Sa, 18. August 2018

Schräges Browsergame

11.04.2016 15:28

"Science Kombat": Wenn Tesla Einstein verprügelt

Brutale Kämpfe, mit Einstein gegen Tesla oder Newton gegen Darwin: Nicht nur der friedfertigen Natur der meisten großen Denker ist es geschuldet, dass man ein solches Spektakel noch nie sehen konnte, sondern auch ihrem Geburtsjahr. Ein Browserspiel aus Brasilien macht das Unmögliche jetzt aber möglich und schickt die größten wissenschaftlichen Kapazitäten der Vergangenheit und Gegenwart in den virtuellen Ring.

In "Science Kombat" schleudert Nikola Tesla Blitze auf seine Kontrahenten, während sich Albert Einstein - um die Macht der Relativitätstheorie wissend - zum rasanten Angriff hinter seine Gegner teleportiert. Stephen Hawking nutzt die technischen Finessen seines elektrischen Rollstuhls, Marie Curie wirft mit nuklearer Strahlung um sich und Charles Darwin, der Entdecker der Evolutionstheorie, kann durchaus auch mal zum Affen werden. Willkommen im wohl schrägsten Browserspiel seit langem!

Künstler hatte Idee für Forscher-Beat'em'up
Die Idee für die Wissenschaftler-Prügelei kommt einem "Kotaku"-Bericht zufolge vom Künstler Diego Sanchez, der zunächst eine Reihe animierter GIFs mit denkbaren Attacken der einzelnen Forscher für das Online-Magazin "Super Interessante" kreierte. Die Idee kam bei den Lesern so gut an, dass sie schnell nach einem funktionstüchtigen Wissenschaftler-Kampfspiel zu rufen begannen. Und mit "Science Kombat" wurde dieser Wunsch nun erfüllt.

Das Spiel nutzt die Unity-Engine und läuft - vorausgesetzt, das zugehörige Plug-in ist installiert - in den meisten gängigen Browsern. Spielerisch erinnert es ein wenig an Beat'em'up-Klassiker à la "Street Fighter", freilich ergänzt um das unverbrauchte Wissenschaftler-Setting mit den jeweils charakteristischen Spezialattacken der großen Denker. Bei der Umsetzung wurde viel Liebe zum Detail bewiesen, wurden doch sogar die Laboratorien der einzelnen Protagonisten als Kampfplätze eingebaut. Auch, wenn die Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig ist: Anspielen lohnt sich.

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