Massaker in Bagdad
Bewaffnete schießen wahllos in die Menge
Augenzeugen schlossen nicht aus, dass das Blutbad eine Vergeltung für die Angriffe auf eine schiitische Moschee in einem sunnitischen Bezirk vom Samstag war, bei denen drei Menschen getötet und 19 weitere verletzt worden seien. Das Innenministerium teilte mit, acht Personen seien am Sonntag an einem vorgetäuschten Kontrollpunkt erschossen worden. Soldaten der USA und aus dem Irak riegelten das Gebiet ab.
Die Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten im Irak haben sich in den vergangenen Monaten drastisch verschärft und das Land an den Rand eines Bürgerkriegs geführt. Ministerpräsident Nuri al-Maliki bemüht sich intensiv darum, die Spannungen zwischen den unter dem früheren Baath-Regime von Saddam Hussein dominierenden Sunniten und der Bevölkerungsmehrheit der Schiiten abzubauen. Zugleich hat er erklärt, die Milizen im Land auflösen zu wollen, die nach Ansicht von Experten eine zunehmende Gefahr für seine Regierung der nationalen Einheit darstellen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.