Laut einer Internet-Umfrage der beiden amerikanischen Bekleidungs-Riesen „Old Navy“ und „Gap“ stehen die Zehensandalen mit dem lustigen Namen ganz oben auf der Liste der Sommer-Must-Haves. Vor allem Schüler und Studenten sind ganz wild auf das bunte Schuhwerk. Besonders Mädchen und junge Frauen lieben es, sie zu allen möglichen Kleidungsstücken zu kombinieren. Für mehr als 30 Prozent der weiblichen „Schuhfetischisten“ sind die Flip-Flops sogar das einzige Must-Have, das in keinem Kleider- bzw. Schuhschrank fehlen darf.
Keine Strandkleidung im Büro
Sie sind ja auch ein Klassiker und passen (fast) immer und überall. Aber eben nur fast. Im Büro sind die bequemen Sandalen nämlich nicht nur ein absolutes No, sondern können allen Ernstes auch der Karriere ihrer Träger schaden. Warum? „Der Dress-Code sagt ganz klar, dass im Büro keinerlei Strandkleidung passend oder erlaubt ist. Und Flip-Flops sind nun mal Strandkleidung“, sagte der Pressesprecher der Firma BNP Paribas der Nachrichtenagentur Reuters.
Keine Urlaubsstimmung im Büro
Auch Styling-Gurus sind dieser Meinung: „Schuhe drücken die Stimmung einer Frau aus, ihre Tagesverfassung. Flip-Flops zu tragen, vermittelt Entspanntheit und Gelassenheit, einfach Urlaubsstimmung. Das ist aber einfach nicht die richtige Botschaft, die man bei der Arbeit vermitteln sollte“, meint Meghan Clearly, Autorin des Buches „The Perfect Fit: What Your Shoes Say About You.“
Flip-Flops trotzdem tragen
Deshalb: Die aufkeimende Urlaubsstimmung im Büro lieber im Geheimen genießen, sich nach außen hin zugeknöpft geben und die Zehen in High-Heels quetschen. Wem es nicht zu umständlich ist, der kann sofort nach Büroschluss dann die mitgebrachten Flip-Flops wieder überstreifen und die sittsamen Büroschuhe im Sackerl mit nach Hause tragen.
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