Di, 23. Oktober 2018

Rosental

18.12.2015 16:19

Auffanglösung für Waffenfabrik

Schlag auf Schlag geht es nach der Millionenpleite einer Waffenfirma im Rosental! Nach dem Konkurs will einer der Ex-Geschäftsführer mit 38 der gekündigten Angestellten weiterarbeiten und neben Waffen auch für die Autoindustrie produzieren. Um die aufgelöste Gesellschaft ist indes ein heftiger Rechtsstreit entbrannt.

Nach dem Konkurs in Höhe von zehn Millionen Euro noch vor der Aufnahme der Produktion soll es in der Feistritzer Waffenfabrik jetzt doch weitergehen. "Wir haben 30 Mitarbeiter in einer neuen Gesellschaft angemeldet. Acht weitere sollen bald hinzu kommen", sagt Jagdwaffenproduzent Herbert Scheiring, Ex-Geschäftsführer der Pleitefirma "FMF-Tactical". Neben Gewehren, wie sie bei "FMF" produziert hätten werden sollen, will Scheiring auch Teile für die Autoindustrie konstruieren.

Der Start dafür soll im April erfolgen, kündigt Scheiring an. Die Rede ist davon, dass der Finanzierungsbedarf von fünf Millionen von einem der "FMF"-Investoren gedeckt werde, wie Scheiring ankündigt.

Die Gefechte um die aufgelöste Waffenfirma gehen unterdessen wohl vor Gericht weiter. Scheiring hat, wie angekündigt, gegen seinen russischen Ex-Geschäftsführerkollegen Michael Yudelson Anzeige wegen Betrugs- und Untreueverdachtes eingebracht.

Yudelsons Anwalt, Alexander Todor-Kostic, kündigt unterdessen an, eine Klage wegen Verdachts der Geldwäsche gegen die zweite Streitpartei vorzubereiten.

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