13.06.2006 12:15 |

Schlagfertige Opfer

Möchtegern-Räuber will Schmerzensgeld

Tür auf, Waffe raus, Geld her, Fersengeld geben! So dürfte ein 46-jähriger Amerikaner seinen Überfall auf ein Autogeschäft im Bundesstaat New York geplant haben. Doch alles kam ganz anders: Das Personal setzte sich zur Wehr, prügelte den Möchtegern-Räuber mit seiner eigenen Waffe in die Flucht und rief die Polizei. Wenig später klickten die Handschellen, der Kriminelle will nun aber von seinen Opfern Schmerzensgeld einklagen...

Dana Buckman stürmte mit einer halbautomatischen Pistole in den Verkaufsraum des Autohauses in Rochester, N.Y., forderte lauthals Geld und stand wenige Sekunden später wie der letzte Depp da! Zwei Angestellte haben ihm nämlich blitzschnell die Waffe abgenommen und prügelten ihn damit und mit einer Eisenstange aus dem Gebäude.

Buckman gelang zwar die Flucht, konnte eine Woche später aber dingfest gemacht werden. Ein Richter brummte ihm 18 Jahre Gefängnis auf, weil es nicht sein erster Überfall war.

Schläge auch vorm Geschäft
In seiner Zelle dürfte der 46-Jährige dann die Schnapsidee seines Lebens gehabt haben, denn er entschied sich, seine Opfer auf Schmerzensgeld zu verklagen! Begründung: Die Verkäufer hörten nicht mehr auf zuzuschlagen und setzten ihr grobes Verhalten auch außerhalb des Geschäfts fort. Für die körperlichen Schäden und den emotionalen Stress, den Buckman dadurch erlitten hat, sollen die beiden nun blechen...

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