"Ich glaube, das wäre besser als eine unkontrollierte Öffnung des Arbeitsmarktes ohne Wenn und Aber", sagt Kaiser: Denn eine echte Integration könne es erst geben, wenn sprachliche Barrieren abgebaut seien und eine gewisse Anpassung stattgefunden habe. "An eine Gesellschaft, die zu einer neuen Heimat werden soll", sagt Kaiser.
Anlehnen will er sein Modell an die Grundidee eines bezahlten "Sozialjahres", die im Zuge der Diskussion um die Abschaffung der Wehrpflicht entwickelt wurde. So kann sich der LH viele Institutionen vorstellen, bei denen dieses Sozialjahr geleistet werden könnte.
"Das geht von der Caritas übers Rote Kreuz bis hin zur Feuerwehr. Oder wir könnten sie zur Betreuung neu ankommender Flüchtlinge einsetzen. Da sind unsere freiwilligen Helfer ohnehin an ihren Grenzen."
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