Die beiden Jugendlichen müssen jetzt wohl mit einer Anzeige rechnen. Erst im Dezember des Vorjahres hatte ein Zwölfjähriger etwa 60 Prozent seiner Sehkraft durch einen Laserpointer eingebüßt.
Augenärzte weltweit warnen schon seit langem vor diesem Spielzeug. Der Primar der Augenabteilung am Klinikum in Klagenfurt, Yosuf El-Shabrawi: "Auf der ganzen Welt nehmen Verletzungen zu. Das liegt daran, dass die Laserpointer, die man kaufen kann, stärker sind als angegeben." Er plädiert für ein Verkaufsverbot: "Nach dem Vorfall mit dem Zwölfjährigen wurde versucht, den Verkauf über eine Internetplattform zu unterbinden. Man hat uns aber einfach abblitzen lassen!"
Ärzte warnen vor der Benutzung. In Australien sind Laserpointer sogar waffenscheinpflichtig; bei uns wird die Gefährlichkeit offenbar noch unterschätzt.
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