Luftschlag in Syrien
140 Tote bei Angriff auf IS-Stützpunkt
Die Stadt Raqqa gilt als Hauptstadt des vom IS ausgerufenen "Kalifats" in Syrien und im Irak. In beiden Ländern hat die Terrororganisation große Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht. Eine unabhängige Bestätigung der Berichte über den syrischen Angriff auf die IS-Basis war bislang. nicht zu erhaten.
In Paris forderte der französische Außenminister Laurent Fabius, die Koalition gegen den IS müsse rasch verstärkt werden, um weitere Massaker im Irak und in Syrien zu vermeiden. Fabius warf der schiitisch dominierten irakischen Regierung vor, sich nicht an die Zusagen zu halten, Schiiten und Sunniten gleichermaßen zu berücksichtigen. "Diese Vereinbarung rechtfertigt unser militärisches Engagement, und ich sage ganz klar, sie muss mehr respektiert werden." Frankreich hat sich der US-geführten Koalition angeschlossen, die den IS aus der Luft bekämpft. Die schiitischen Milizen werden vom Iran unterstützt, der sich als Schutzmacht der Schiiten versteht.
Antike Stätten in Palmyra noch intakt
In Syrien sagte der Chef der Antiken-Behörde, Maamoun Abdulkarim, nach Berichten von Einheimischen seien die 2.000 Jahre alten Ruinen in Palmyra intakt. In anderen Orten hatten IS-Kämpfer antike Kulturgüter als heidnisch zerstört. Palmyra wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
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