Die gute Nachricht zuerst: Die Zentralmatura ist in Kärnten bisher ohne Pannen verlaufen. "Es gab keinen Schummel-Alarm und es wurde keine Matura gestohlen", so Rudolf Altersberger, der Präsident des Kärntner Landesschulrats.
Noch offen ist, wie die Arbeiten bewertet werden. Erst kommenden Freitag werden die Noten bekanntgegeben.
Wer in einem Fach negativ ist, muss am 1. und 2. Juni die (mündliche) "Kompensationsprüfung" bestehen. Andernfalls muss man im Herbst zur Wiederholungsprüfung antreten.
Und das könnte stressig werden, denn der "Nachzapf" ist erst für 14. September angesetzt – nur drei Tage vorm Start des Matura-Nachtragstermins. Das gilt auch für jene, die wegen eines Fünfers im Jahreszeugnis noch nicht zur Reifeprüfung antreten durften.
Altersberger: "Das ist, wie wenn ein Verband erst einen Tag vor den Olympischen Spielen eine interne Qualifikation austrägt."
Der Landesschulrat empfiehlt daher allen Kärntner Schulen, per Beschluss die Prüfung schon in der letzten Ferienwoche anzusetzen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.