Für "Hetzkampagne"

Ex-Pegida-Chefin entschuldigt sich bei Migranten

Ausland
01.05.2015 17:20
Die Ex-Sprecherin der Anti-Islamisierungs-Bewegung Pegida in Deutschland, Kathrin Oertel, hat sich auf ihrer Facebook-Seite bei allen Migranten und besonders den Muslimen entschuldigt. Die meisten lebten friedlich in Deutschland, "und das vergessen einfach total viele", erklärte sie.

Sie fühle sich "mitverantwortlich für die ganze Hetzkampagne, die hier losgetreten" wurde. "Ich habe erfahren, wie sehr Migranten unter der Pauschalisierung leiden", sagte sie am Freitag bei einer Friedensaktion in Dresden über den Grund ihres Sinneswandels. Die Entschuldigung sei Ergebnis eines Lernprozesses, bei dem sie die Sache hinterfragt und auch mit vielen Migranten gesprochen habe. "Man sieht immer nur die Symptome, ohne die Ursachen zu ergründen."

Die 37-Jährige war wochenlang das Gesicht von Pegida und nach dem Rücktritt von Mitbegründer Lutz Bachmann kurzzeitig sogar die Nummer eins der islamkritischen Bewegung. Ende Jänner spaltete sich Pegida nach Personalquerelen jedoch, nachdem die Mutter dreier Kinder und fünf weitere Aktivisten den Verein verließen - vor allem wegen ausländerfeindlichen Äußerungen von Bachmann. Der vollzog mit dem Original einen Rechtsruck.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
01.05.2015 17:20
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung