Für "Hetzkampagne"
Ex-Pegida-Chefin entschuldigt sich bei Migranten
Sie fühle sich "mitverantwortlich für die ganze Hetzkampagne, die hier losgetreten" wurde. "Ich habe erfahren, wie sehr Migranten unter der Pauschalisierung leiden", sagte sie am Freitag bei einer Friedensaktion in Dresden über den Grund ihres Sinneswandels. Die Entschuldigung sei Ergebnis eines Lernprozesses, bei dem sie die Sache hinterfragt und auch mit vielen Migranten gesprochen habe. "Man sieht immer nur die Symptome, ohne die Ursachen zu ergründen."
Die 37-Jährige war wochenlang das Gesicht von Pegida und nach dem Rücktritt von Mitbegründer Lutz Bachmann kurzzeitig sogar die Nummer eins der islamkritischen Bewegung. Ende Jänner spaltete sich Pegida nach Personalquerelen jedoch, nachdem die Mutter dreier Kinder und fünf weitere Aktivisten den Verein verließen - vor allem wegen ausländerfeindlichen Äußerungen von Bachmann. Der vollzog mit dem Original einen Rechtsruck.







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