Ist es wirklich wahr, was Wal-Mart in seinen Werbespots verspricht? Bekommt man bei Wal-Mart wirklich alles, was man zum Leben braucht? Der High-School-Schüler Skyler Bartels beschloss, das im Rahmen eines soziologischen Experiments herauszufinden. Er hatte geplant, seine Schulferien im Supermarkt zu verbringen – rund um die Uhr.
Aus Langeweile Regale befüllt
Der Schüler verbrachte Stunden damit, DVDs zu schauen und fing aus Langeweile sogar an, die Regale mit Produkten zu befüllen, wenn Bedarf gegeben war. Zum Leben fand er tatsächlich alles, was er benötigte. Als er seine Haare waschen wollte, bat er um einen Termin im hauseigenen Frisiersalon. Nur zum Schlafen kam er nicht. Bartels gab an, vielleicht vier Stunden von den 41, die er im Supermarkt verbrachte, geschlafen zu haben. Putzkolonnen und Nachtwächter hatten ihm den Schlaf geraubt.
Vom Management hinausbefördert
Am dritten Tag war dann aber Schluss mit Lustig. Das Management war auf den Dauergast aufmerksam geworden und stellte ihn zur Rede. Mit der Bemerkung „Man sei ja schließlich kein Hotel“ beförderte man den freiwillig Gefangenen höflich aber nachdrücklich aus dem Supermarkt.
Genug hat Bartels allerdings noch lange nicht. Er ist traurig, dass er das Experiment nicht zu Ende bringen konnte und hat jetzt sogar eine Job-Bewerbung ausgefüllt – erste Erfahrungen konnte er ja bereits beim Regale-einschlichten sammeln…
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