Do, 16. August 2018

Überfälle per Anruf

20.04.2015 18:13

Betrüger spionieren Tankstellen aus

Eine neue Betrugswelle mit einer alten Masche sorgt unter Kärntens Tankstellenbetreibern für Aufregung! Die Täter spionieren systematisch die Betriebe aus und nutzen Schwachstellen, wie unerfahrene Mitarbeiter, um sich per Telefon Wertkarten zu erschleichen. Bis zu 3600 Euro beträgt der Schaden pro Einzelfall.

Die Täter haben es auf "Euro-Bons" abgesehen, deren Code etwa beim Glücksspiel bares Geld wert ist. Um sich die Zahlenkombination zu erschleichen, haben Betrüger ein organisiertes Netzwerk gegründet. Die Betriebe werden systematisch ausgekundschaftet.

Da die Masche unter routinierten Tankstellen-Angestellten längst bekannt ist, warten die Täter bis neue Mitarbeiter allein hinter der Kasse stehen. "Dann rufen sie an und erschleichen sich die Codes", weiß auch Tankstellenbetreiber Dietmar Franz Schludermann.

Auch der Betrieb des Wirtschaftskammerfachgruppenobmannes ist schon ins Visier der Täter geraten: "Bei mir betrug der Verlust 150 Euro." Der höchste Schaden an einer Tankstelle in Mittelkärnten wird mit 3600 € beziffert.

Im dreistesten bekannten Fall haben die Täter eine Tankstellenbetreiberin bis auf ein Fest verfolgt und von dort deren Mitarbeiterin angerufen: "Ich habe deine Chefin auf dem Fest getroffen. Sie sagte, du sollst mir die Codes geben." Zuletzt ist eine Tankstelle in Klagenfurt per Telefon quasi "ausgeraubt" worden.

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