IWF-Prognose

Österreich bei BIP-Wachstum hinter Euro-Zone

Wirtschaft
14.04.2015 17:25
Österreich hinkt beim Wirtschaftswachstum der Euro-Zone hinterher. Das hat der Internationale Währungsfonds in Washington in seiner am Dienstag veröffentlichten Konjunkturprognose bestätigt. Demnach wird für Österreich 2015 ein BIP-Wachstum von 0,9 Prozent und 2016 von 1,6 Prozent erwartet. Die Euro-Zone hingegen wächst schon heuer um 1,5 Prozent und im nächsten Jahr um 1,6 Prozent.

Bei der prognostizierten Inflation liegt Österreich deutlich über der Euro-Zone. Für 2015 erwarten die IWF-Ökonomen für Österreich eine Steigerung der Verbraucherpreise um 1,1 Prozent, 2016 dann um 1,5 Prozent. Demgegenüber liegt die erwartete Inflation in der Euro-Zone heuer bei 0,1 Prozent und 2016 dann bei 1 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich deutlich niedriger als in der Euro-Zone. Die Arbeitslosenquote liegt laut Prognose heuer bei 5,1 Prozent und sinkt im nächsten Jahr geringfügig auf 5 Prozent. In der Euro-Zone soll die Arbeitslosenquote von 11,1 Prozent auf 10,6 Prozent sinken.

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