Der Vorschlag des geschmackssicheren Aristokraten ist kein Scherz: Lord Inglewood möchte den Speiseplan der Engländer ein wenig verfeinern. Vielleicht hilft diese Maßnahme nicht nur dem Überleben der roten Eichhörnchen, sondern auch dem erbärmlichen Ruf der englischen Küche. Mit Spezialitäten wie Eichhörnchen-Pastete, Eichhörnchen-Schenkel auf Bohnen oder gefülltes Eichhörnchen an Minz-Sauce lassen sich garantiert neue Geschmacks-Erlebnisse kreieren. Und statt "Fish and Chips" gibt's bald "Squirrel and Chips".
"Ich muss gestehen, dass ich bis jetzt noch kein graues Eichhörnchen gegessen habe ... aber ich bin bereit, damit anzufangen", sagte Lord Inglewood. Zugleich forderte er hochrangige Vertreter des Landwirtschaftsministeriums auf, mit ihrer Teilnahme an dem ungewöhnlichen Mahl den guten Zweck zu unterstützen. Zwischen dem Verzehr von Eichhörnchen und den anderen "rundum liebenswerten" Tieren, die auf dem Teller landeten, gebe es schließlich keinen großen Unterschied.
Die Alternative zum grandiosen Vorschlag des Lords war, den Bestand der grauen Eichhörnchen durch Gift zu dezimieren.
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