"Ich will mein Leben zurück", erklärt der 39-Jährige das Motiv seiner Wanderschaft. Seit knapp einem Jahr marschiert der Vater zweier Kinder durch die USA. Er hat bis jetzt 3.700 der veranschlagten 4.800 Kilometer zurückgelegt und liegt damit weit hinter seinem Plansoll von 32 Kilometern pro Tag zurück. 50 Kilo sind bereits weg - aber der Preis ist hoch: Wassermangel, Schrammen durch Stürze, Blasen an den Füßen. All das wird auf einer eigens eingerichteten Homepage (siehe Infobox) von seiner Frau, die ihn begleitet, dokumentiert.
Doch für Vaught zählen die Qualen nichts gegen die Qualen seiner Fettleibigkeit. "Fett zu sein, ist emotional und physisch schmerzvoll. Ich will mir mein Leben zurückholen", schrieb Vaught vor dem Start der Tortur. Weil Diäten nichts geholfen haben, entschied er sich für die harte, brutale Tour - mit dem Web als Peitsche: Denn wenn er scheitert, dann geschieht das vor großem Publikum.
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