Amal Graafstra und seine Freundin Jennifer Tomblin sind sprichwörtlich erleichtert: Sie brauchen nie wieder Auto- und Wohnungsschlüssel hervorkramen, die Gefahr des Vergessens ist künftig auch gebannt. Gleiches gilt für die Geldbörse: Elektronisches Bezahlen funktioniert aber nur in wenigen Läden. Und wenn die beiden auf der Heimfahrt vom Büro sind, können sie per Handzeichen den heimischen PC einschalten und hochfahren lassen.
"Genau deswegen ließ ich mir diesen Chip einpflanzen: Ich wollte nichts mehr mit mir herumschleppen", begründet Graafstra den radikalen Schritt. "Ich tat es einfach aus Bequemlichkeit." Beide betonen, dass sie durch das künstliche Element in ihrem Körper nicht beeinträchtigt seien. Die Nutzungsmöglichkeiten beschränkt der Träger selbst, Missbrauch scheint unmöglich.
Das verspricht die Herstellerfirma "Verichip". Das Unternehmen ist darauf spezialisiert RFIDs (Radio Frequency Identification Chips) herzustellen und zu vermarkten. Weltweit nehmen nur 30 Personen an diesem Projekt teil. Und sie fühlen sich alle etwas leichter.
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