Kaum ein Angestellter kommt heutzutage noch ohne den elektronischen Schriftverkehr via Mail aus. Termine und Allfälliges lassen sich so in sekundenschnelle mit Kollegen und Geschäftspartnern koordinieren. Doch die Verbrechensbekämpfung der amerikanischen Bundespolizei kann von eigenen E-Mail-Accounts nur träumen: Nur 75% der New Yorker FBI-Agenten haben eine eigene Mail-Adresse.
Der Grund: Die Agency hat schlicht und einfach zu wenig Geld, um alle 2000 Agenten des Hauptstadtbüros mit einem elektronischen Postfach auszustatten. "Es mag sich lächerlich anhören, aber wir haben ein echtes Finanzierungsproblem. Die Regierung stattet nur widerwillig alle Beamten mit .gov-Accounts aus", sagt Mark Mershon, stellvertretender Direktor des New Yorker FBI-Büros.
Der Führungsriege des FBI scheint dieser Umstand ein wenig peinlich zu sein. FBI-Sprecherin Cathy Milhoan versucht daher zu beschwichtigen: Spätestens Ende des Jahres sollen alle New Yorker Beamten ein eigenes E-Mail-Postfach haben.
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