Schweres Beben
Mindestens vier Tote bei Erdbeben in Algerien
Ausland
21.03.2006 10:28
Bei einem schweren Erdbeben sind am Montag im Norden Algeriens mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 53 Menschen wurden verletzt. Die Opfer stammten aus dem 320 Kilometer östlich von Algier gelegenen Ort Laalam in der Region Kherrata. Laut algerischem geophysischen Institut erschütterten die Erdstöße gegen 20.44 Uhr die Region mit einer Stärke von 5,8 auf der Richterskala.
Alle Verletzten seien leicht verletzt, sagte die Leiterin des Gesundheitswesens im Verwaltungsbezirk Bejaia. Die meisten hätten Knochenbrüche und Schocks erlitten. Die Erschütterungen waren in einem Umkreis von rund einhundert Kilometer und damit auch in den Nachbarregionen Jijel und Setif zu spüren.
Der Norden Algeriens wird häufig von Erdbeben erschüttert. Das Gebiet ist gefährdet, weil dort die Eurasische und die Afrikanische Platte aufeinander stoßen. Bei einem schweren Beben im Mai 2003 starben in der Region der Hauptstadt Algier rund 2300 Menschen, mehr als 10.000 wurden verletzt.
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