Horrorfund

Fünf Babyleichen in Haus in Frankreich entdeckt

Ausland
20.03.2015 06:59
In einem Familienhaus im Südwesten von Frankreich hat die Polizei am Donnerstag fünf Babyleichen entdeckt. Nach Angaben der Ermittler hatte der 40-jährige Vater zunächst ein totes Neugeborenes in einer Kühltasche entdeckt und daraufhin die Behörden verständigt.

Im Laufe der Durchsuchungen des Hauses in Louchats in der Nähe von Bordeaux seien dann vier weitere Babyleichen entdeckt worden, teilten die Ermittler mit und bestätigten damit entsprechende Medienberichte.

Mann in Haft, Ehefrau ins Krankenhaus gebracht
Die anderen vier Körper lagen den Angaben zufolge in einer Kühltruhe. Der 40-Jährige wurde festgenommen, die 35-jährige mutmaßliche Mutter der Kinder ins Krankenhaus gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge entband die Frau allein zuhause, psychische Probleme der 35-Jährigen seien nicht bekannt gewesen. Das Paar hat zwei Töchter im Alter von 13 und 15 Jahren.

Bei dem Vorfall dürfte es sich um den schlimmsten Fall von Kindstötung in Frankreich in den vergangenen Jahren handeln. Im Jahr 2010 hatte eine Frau zugegeben, acht ihrer Kinder kurz nach der Entbindung erstickt zu haben.

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