Bei einem kleinen Service gehen die Preise bis zum Doppelten auseinander – es wird zwischen 29 und 58 Euro verlangt. Ein großes Service kostet von 69 bis 110 Euro. Das zeigt ein Test der Arbeiterkammer, die 19 Radwerkstätten und Sportgeschäfte in Wien bzw. Niederösterreich unter die Lupe genommen hat.
Kleines und großes Service
Beim kleinen Service wird meist die Steuerung kontrolliert, das Getriebe nachgezogen, Bremsen, Schaltung, Scheinwerfer eingestellt, Lichtanlage geprüft, alle Schrauben nachgezogen, Kette geschmiert, Luftdruck kontrolliert und lose Teile fixiert. Beim großen Service kommen noch zusätzliche Arbeiten dazu wie Vorder- und Hinterrad zentrieren, Getriebe und Naben öffnen und reinigen, Getriebe ölen, Kugeln erneuern und fetten.
Fürs kleine Service wird zwischen 29 und 58 Euro verrechnet. Das teuerste kostet also doppelt so viel wie das billigste Service. Die Preise für ein großes Service liegen zwischen 69 und 110 Euro. Das ist ein Preisunterschied von rund 60 Prozent.
Arbeitskosten pro Stunde
Für bestimmte Reparaturen - z.B. das Wechseln der Bremsbeläge oder der Ketten - verrechnen fast alle Betriebe Arbeitszeitkosten pro Stunde. Nur wenige (vier von 19) verlangen Pauschalpreise. Die Stundenpreise machen von 35,40 bis 65 Euro aus, was eine Preisdifferenz von 84 Prozent bedeutet.
Bei über der Hälfte der untersuchten Betriebe (elf von 19) war die Preisauszeichnung in Ordnung. Vier Betriebe haben die Preise mangelhaft und vier gar nicht angeschrieben.
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