In Fluss gestürzt

Baby saß 14 Stunden lang in Unfallauto – gerettet

Ausland
09.03.2015 07:45
Ein erst eineinhalbjähriges Mädchen hat im US-Bundesstaat Utah einen spektakulären Autounfall überlebt. Das 18 Monate alte Kleinkind war mit seiner Mutter unterwegs, als das Fahrzeug gegen die Betonleitwand einer Brücke prallte und danach mit dem Dach nach unten in einem Fluss zum Stillstand kam. Die 25-jährige Mutter wurde beim Unfall getötet, das Baby hing 14 Stunden lang kopfüber in seinem Sitz, bevor es gerettet wurde. Sein Zustand ist kritisch, aber Medienberichten zufolge stabil.

Der Unfall dürfte sich am späten Freitagabend ereignet haben. So behauptet zumindest ein Anrainer, dass er um 22.30 Uhr einen lauten Krach gehört habe. Der Ohrenzeuge suchte darafhin die Umgebung ab, fand aber nichts Ungewöhnliches vor.

Erst am darauffolgenden Tag fand ein Fischer das auf dem Dach liegende Wrack im Spanish Fork River. Das Wasser strömte durch den Innenraum, hatte aber für das in seinem Sitz festgeschnallte Baby nie eine bedrohliche Höhe erreicht. Rettungskräfte bargen das Kleinkind, für die Mutter kam jede Rettung zu spät.

Polizist: "Ich dachte, das Baby ist tot"
Das stark unterkühlte Kind wurde ins Spital gebracht, sein Zustand ist laut der Lokalzeitung "Deseret News" stabil. "Ich bin erschrocken, als ich das Baby im Inneren sah, und dachte mir, dass es tot ist. Doch als wir es nach draußen gereicht haben, begannen sich seine Augen zu bewegen", berichtete ein am Rettungseinsatz beteiligter Polizist gegenüber der Zeitung.

Die Familie der 25-Jährigen steht unter Schock. "Ihr Baby war die Liebe ihres Lebens, sie war eine wunderbare Mutter", sagte ihre Schwester, Jill Sanderson, gegenüber "Deseret News".

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