Neue Details
Kannibale spricht Angehörigen Beileid aus!
Die Schriftstücke beschäftigen sich mit dem E-Mail- und Chat-Verkehr zwischen Meiwes und anderen Mitgliedern der Kannibalen-Szene im Internet. Unter der Bezeichnung "Metzgermeister Frankie" teilte Meiwes den Empfängern Details zu seinen Fantasien mit. Darunter befindet sich auch ein Gedankenaustausch zu den Verbrechen der Nationalsozialisten.
"Wenn ich als Metzger im KZ tätig gewesen wäre, hätte ich kein Gas, sondern nur ein Messer gebraucht", schrieb Meiwes an einen Chat-Partner, der ihn zuvor nach seiner Meinung zu den Tötungen in den Konzentrationslagern gefragt hatte.
Ingenieur zerstückelt und teilweise gegessen
Meiwes hatte in dem zweiten Prozess um die knapp fünf Jahre zurückliegende Bluttat erneut gestanden, einen Ingenieur getötet, zerteilt und Teile von ihm gegessen zu haben. Die Anklage in Frankfurt lautet wie im ersten Prozess in Kassel auf Mord.
Das erste Urteil hatte der Bundesgerichtshof (BGH) aufgehoben, weil nach seiner Ansicht mehrere Mordmerkmale nicht genau genug geprüft wurden. Das Landgericht Kassel hatte Meiwes im Januar 2004 wegen Totschlags zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt.
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