Politische Premiere

USA: Sondergesandter für Homosexuellen-Rechte

Ausland
24.02.2015 10:10
Die USA haben ab sofort einen Sondergesandten für die Rechte von Homosexuellen. Die Verteidigung und Verbreitung der Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen (LGBT) sei der "Kern unserer Verpflichtung, Menschenrechte weltweit voranzubringen", erklärte Außenminister John Kerry am Montag. Er ernannte den Diplomaten Randy Berry zum Sondergesandten für diesen Bereich.

Berry, der derzeit Generalkonsul im niederländischen Amsterdam ist, werde sich für eine Welt "ohne Gewalt und Diskriminierung" der LGBT-Gemeinschaft einsetzen und die US-Strategie dazu bekannt machen und koordinieren, erklärte Kerry. Noch immer gebe es zu viele Länder, in denen Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender-Personen "bedroht, inhaftiert und verfolgt" würden.

Karrierediplomat spricht auch Arabisch
Besonders in der islamischen Welt werden Homosexuelle verfolgt. Berry, der selbst offen schwul lebt, spricht neben Spanisch auch Arabisch und könnte diese Probleme in arabischen Staaten direkt ansprechen. Der Karrierediplomat war für das US-Außenministerium bereits in Neuseeland, Nepal, Bangladesch, Ägypten, Uganda und Südafrika tätig.

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