Zugunglück
Ein Toter bei Zugunglück in Mailand
Die Züge seien auf parallelen Gleisen unterwegs gewesen und an einer Weichenstellung aufeinander geprallt, berichteten italienische Medien am Mittwoch.
Die Unfallursache war zunächst unklar. "Wir werden der Sache auf den Grund gehen. Es handelt sich um eine moderne Zugstrecke, die mit allen Sicherheitssystemen ausgestattet ist", sagte der Regierungspräsident der Region Lombardei, Roberto Formigoni.
Passagiere aus Sitzen geschleudert
Einer der beiden Züge war auf der Fahrt vom Flughafen Malpensa nach Mailand. Es seien auch mehrere ausländische Touristen an Bord gewesen, die bei dem Aufprall von ihren Sitzen geschleudert wurden. Der andere Zug mit Pendlern und Studenten war auf dem Weg nach Saronno. Glücklicherweise seien die Waggons zur Unfallzeit aber relativ leer gewesen.
Immer wieder schwere Unglücke
In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder schwere Unglücke auf Italiens Bahnstrecken gegeben, so zuletzt im Dezember 2005. Damals war ein fahrender Zug in Mittelitalien mit einem in der Station Roccasecca stehenden Zug zusammengeprallt. Ein Mensch erlag seinen schweren Verletzungen, fast 70 Menschen wurden verletzt. Im Jänner 2005 war in Crevalcore ein Güterzug frontal mit einem Interregionalzug zusammengeprallt. Dabei wurden 17 Menschen getötet, 15 wurden verletzt.
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