Sie gehen zu Zigtausenden demonstrierend auf die Straße, manche randalieren, schlagen Schaufensterscheiben ein, plündern.
Die sogenannte Gen Z, die Generation der zwischen 1995 und 2010 geborenen Menschen, ist in aller Munde. Bei den unterm Motto „Gen Z regelt“ abgehaltenen Demos vor einer Woche blieben im Gegensatz zu Deutschland Ausschreitungen hierzulande zwar aus, doch dann legte eine Sprecherin der jungen Leute ein böses Schäuferl nach: Die linke Vorsitzende der Hochschülerschaft an der Uni Graz signalisierte in einem Interview Sympathie für Gewalt gegen Dinge – „wenn es gegen Statussymbole des Kapitalismus oder Luxusgüter geht“.
Dafür entschuldigte sie sich zwar später, die Milch aber war vergossen, das ohnehin kritische Bild, das sich viele von der Gen Z gebildet haben, wurde damit nicht gerade verbessert.
Aber lassen wir das Bild nicht von kriminellen Randalierern oder linken Fantasierern prägen! Schauen Sie sich in Ihrer Familie, Nachbarschaft, am Arbeitsplatz um, wie die 15- bis 30-Jährigen wirklich sind.
Das haben wir bei der „Krone“ auch getan. Was junge Kolleginnen und Kollegen aus ganz Österreich denken und tun – das lesen Sie hier.
Das Bild: grundvernünftig. Wir sollten also alle hinhören, was die Jungen zu sagen haben. Was freilich auch umgekehrt gilt.
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