Die als Folge massiv sinkender Spendengelder mit finanziellen Sorgen kämpfenden Tierrettungen „Icara“ und „Tierengel“ hatten nun einen Termin bei Landesrat Martin Winkler (SPÖ). Allerdings: Der Tierschutzreferent war persönlich nicht anwesend.
„Uns sind vier Mitarbeiter aus seiner Abteilung gegenüber gesessen“, erklärt Icara-Chef Josef Georg Pold. Die Hoffnung, dass das Land ihren ehrenamtlichen Einsatz mit einer Förderung belohnt, erfüllte sich nicht. „Es heißt, dafür wäre kein Geld da.“ Stattdessen sollen die Landesbediensteten den beiden Tierrettungsvertretern einen Vorschlag unterbreitet haben, der in der Praxis für böses Blut sorgen würde. „Sie meinten, dass wir künftig, wenn Polizei oder Feuerwehr uns anfordern, diesen erklären sollen, dass wir ihnen unsere Einsätze in Rechnung stellen. Das hätte für uns aber unangenehme Folgen“, so Pold.
Mehr Kilometergeld bei Problemhunden
Denn es könne umgekehrt auch vorkommen, dass die Tierretter Unterstützung von der Feuerwehr benötigen. „Wenn die Feuerwehren uns das dann auch in Rechnung stellen, käme uns das extrem teuer, denn die haben höhere Kostensätze als wir.“ Die Tierrettungen und das Land einigten sich aber, bei angeordneten Überstellungen von Problemhunden künftig 1,1 Euro pro Kilometer (statt 80 Cent) in Rechnung zu stellen.
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