Mehrere steirische Gemeinden kämpften im Herbst mit verunreinigtem Trinkwasser. In Oberzeiring im Pölstal kann jetzt Entwarnung gegeben werden.
Wasserhahn auf, aber kein „Wasser marsch“: In Oberzeiring in der steirischen Gemeinde Pölstal musste sich die Bevölkerung über einen Monat in Geduld üben, denn das örtliche Trinkwasser war durch eine Verunreinigung nicht trinkbar. Es musste mehrere Minuten abgekocht werden, was zu Herausforderungen etwa im Seniorenheim führte. Die Gemeinde war zuletzt nicht die einzige in der Steiermark mit dem Problem. Sinkende Erträge aus den Quellen helfen den Gemeinden auch nicht. In Schöder konnte das Wasser durch eine Verunreinigung ebenfalls nicht getrunken werden – das Problem ist dort schon behoben.
Proben ohne Auffälligkeiten
Nun kann endlich auch in Oberzeiring Entwarnung gegeben werden. Bürgermeister Ewald Haingartner teilt den Einwohnern mit, dass „die aktuellen Wasseruntersuchungen positive Ergebnisse gebracht haben“. Alle Anforderungen werden erfüllt, das Trinkwasser kann wieder konsumiert und verwendet werden. Die Gemeinde hat die beiden Hochbehälter gereinigt, gespült und umfassende Untersuchungen veranlasst. „Die Marktgemeinde wird auch weiterhin entsprechende Maßnahmen setzen, um eine sichere Wasserversorgung zu gewährleisten“, heißt es in einer Kundmachung.
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