Der kriselnde Technologiekonzern Bosch baut am Standort Abstatt in Deutschland weitere 750 Arbeitsplätze ab. Dort arbeiten insgesamt 5300 Menschen. Betroffen ist die Mobilitätssparte. Die Stellen sollen bis Ende 2029 „möglichst sozialverträglich“ wegfallen.
Als Gründe nennt Bosch die schwierige Konjunkturlage und den tiefgreifenden Strukturwandel in der Automobilindustrie. „Die weltweite Fahrzeugproduktion stagniert, in Europa ist die Nachfrage sogar rückläufig. Zugleich wächst der Wettbewerbsdruck bei Kosten, Geschwindigkeit und Produktivität, insbesondere durch asiatische Anbieter.“
Besonders stark trifft der Sparkurs die Mobilitätssparte des Konzerns. Dort sollen nach Angaben einer Bosch-Sprecherin in Deutschland in unterschiedlichen Zeiträumen insgesamt mehr als 23.000 Arbeitsplätze wegfallen.
Konkurrenz aus Asien
Im Zuge der Transformation im Automarkt verändere sich auch das Portfolio im Bremsenbereich seit einigen Jahren deutlich, „neue asiatische Anbieter drängen mit kostengünstigeren Lösungen immer stärker auf den europäischen Markt“.
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