Was als gewöhnliche Waffenreinigung begann, endete mit einem gefährlichen Zwischenfall: Im Bezirk Kufstein (Tirol) löste sich aus der Faustfeuerwaffe eines 45-Jährigen plötzlich ein Schuss. Das Projektil durchschlug gleich zwei Wände beziehungsweise Fenster. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Ein lauter Knall, dann flog das Projektil bis ins Nachbarhaus: Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es vergangenen Samstag gegen 13.30 Uhr im Bezirk Kufstein zu einem gefährlichen Zwischenfall. „Ein 45-jähriger Österreicher war gerade in einem Gartenhaus damit beschäftigt, eine Faustfeuerwaffe zu reinigen. Dabei löste sich plötzlich unbeabsichtigt ein Schuss“, so die Polizei.
Die Kugel durchschlug die Holzwand des Gartenhauses und traf anschließend das Fenster des benachbarten Wohnhauses. Dort endete ihre Flugbahn erst in einer Zimmertüre.
Waffe war nicht legal im Besitz
Dass bei diesem Vorfall niemand verletzt wurde, grenzt an Glück. Für den 45-Jährigen hat der Zwischenfall dennoch Konsequenzen: Er hatte die Faustfeuerwaffe nicht legal besessen.
Die Polizei verhängte gegen ihn ein vorläufiges Waffenverbot und stellte die Waffe sicher. Eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Innsbruck sowie an die Bezirkshauptmannschaft Kufstein folgt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.