Jungstar Jaalen Best spielt die Box-Legende Muhammad Ali in der neuen Streaming-Serie „The Greatest“ auf Amazon Prime Video. Der „Krone“ gab er ein Interview und erzählt, wie viel Boxtraining er hatte.
Als Muhammad Ali seine größten Erfolge als Boxer feierte, war Schauspieler Jaalen Best noch gar nicht auf der Welt. Doch die Legende wirkte dennoch nach: „Er ist einer der größten Helden aller Zeiten. Ihn zu spielen, brachte sehr viel Verantwortung mit sich und der Druck war auch sehr groß. Ich musste sehr viele Leute von mir überzeugen, dabei war ich noch nie auf einem Filmset dieser Größe. Aber ich habe meinen Fähigkeiten vertraut und dann hat es Spaß gemacht“, so der Jungstar im „Krone“-Interview.
Der vor den Dreharbeiten die Witwe Alis getroffen hat, Lonnie Ali: „Wir haben uns im Muhammad Ali Center in Kentucky getroffen. Es war ein besonderer Moment. Sie musste ja auch ihr OK geben, damit ich die Rolle übernehmen darf. Natürlich hatte ich Angst, dass sie mich nicht gut findet, aber es hat alles geklappt.“
Sechs Stunden pro Tag Training im Box-Ring
Auch die physische Vorbereitung war intensiv: „Ich habe jeden einzelnen Tag sechs Stunden lang geboxt. Die vielen Box-Szenen waren eine große Herausforderung. Du stehst den ganzen Tag unter diesen vielen heißen Scheinwerfern im Ring, schwitzt extrem und sollst dabei auch noch auf deine Ernährung achten.“ Denn er musste sein körperliches Erscheinungsbild ständig ändern: „Ich spiele ihn zu Beginn ja im Alter von 18 Jahren, als er grade anfängt. Dazu musste ich erst von 100 auf 80 Kilo abnehmen. Doch im Laufe des Drehs musste wieder Muskelmasse rauf, um seine Entwicklung glaubwürdig zu zeigen. Das war für mich das Schwierigste an dem Dreh.“
Doch es hat sich ausgezahlt: Die Serie „The Greatest“ (ab morgen, Mittwoch, auf Amazon Prime Video zu sehen) zeigt den jungen Cassius Clay alias Muhammad Ali authentisch auf seinem Weg zum Erfolg – mit allen Höhen und Tiefen. Diese haben auch den 28-jährigen Jaalen Best beeinflusst: „Während ich versucht habe, Muhammad zu verstehen, habe ich gleichzeitig mehr über mich gelernt. Es war wie eine Therapie für mich.“ Er hoffe, dass sich auch viele junge Menschen die Serie anschauen: „Es ist eine gute Gelegenheit, sich mit diesem besonderen Athleten auseinanderzusetzen. Denn er hat vorgelebt, dass man seinem eigenen Weg vertrauen muss, anstatt die Welt da draußen über das eigene Schicksal entscheiden zu lassen.“
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