Dramatische Szenen spielten sich Sonntagabend im Draschepark in Wien-Wieden ab. Nachdem ein Mann Burschen aufgefordert hatte, das Böllern einzustellen, schossen sie mit Feuerwerkskörpern nach ihm und seinen Vierbeiner.
„Ich war mit meinem Hund im Alois-Drasche-Park unterwegs, als ich auf sieben arabischstämmige Jugendliche traf, die mit Pyrotechnik hantierten. Als ich sie bat aufzuhören, beschossen sie meinen Hund und mich mit Pyrotechnik“, berichtet der Betroffene im „Krone“-Gespräch.
Hund und Herrl verfolgt
Die Burschen verfolgten Herrl und Hund bis nach Hause. Die beiden schafften es gerade noch ins Mehrparteienhaus in der Blechturmgasse zu huschen. Anschließend verwüstete die aufgebrachte Meute den Eingangsbereich des Wohnbaus, schlug Klingeln und Kameras ein und trat gegen das Eingangstor.
„Ich hatte unglaubliche Angst. Ich bin vor Jahren nach Österreich gekommen, um hier eine Familie zu gründen und konnte immer in Sicherheit leben. Heute kann ich meine Kinder nicht einmal den Park queren lassen“, fügt das Opfer hinzu. Die Grün-Oase im 4. Wiener Gemeindebezirk gilt, wie mehrfach berichtet, auch als Drogen-Hotspot.
Auf die Sicherheitssituation rund um den Alois-Drasche-Park muss endlich mit aller Entschlossenheit reagiert werden.

Stefan Berger, FPÖ-Stadtrat Wien
Bild: FPÖ
Bewohner unter Schock
Auch andere Bewohner stehen unter Schock. „Ich wurde durch den Lärm aus dem Schlaf gerissen, wusste anfangs nicht, was los war. Dann sah ich die Fotos der WhatsApp-Gruppe unseres Hauses. Die ganze Nachbarschaft war in Aufruhr“, so eine Nachbarin.
Die Polizei bestätigte den nächtlichen Vorfall und die Demolierung des Eingangsbereichs. „Die Ermittlungen sind im Gange“, so ein Polizeisprecher.
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