Auf Karibik-Reise

König Charles im Regen: „Mir wächst gleich Kresse“

Royals
02.11.2026 07:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

König Charles und Königin Camilla sind bei ihrem Besuch in Antigua und Barbuda in einen tropischen Wolkenbruch geraten – und das ausgerechnet ohne Regenschirm. „Ich glaube, mir wächst gleich Brunnenkresse auf dem Anzug“, scherzte der König (77) später im Gespräch mit dem Ministerpräsidenten, Gaston Browne.

Auf dem X-Account der Royal Family wurde ein Video verbreitet. Darin dreht sich Charles um, winkt mit der Hand und bittet vermutlich um einen Regenschirm. Schließlich geht er einige Schritte in Richtung Camilla über den roten Teppich, bevor er wieder zum Podium zurückgeht. Er erhält einen schwarzen Regenschirm. Zuvor wurde nur seiner Ehefrau (79) ein durchsichtiger Schirm gereicht.

Der britische Monarch hatte gerade eine Militärparade zum 45. Unabhängigkeitstag des karibischen Inselstaates in einem Kricketstadion in der Hauptstadt St. John‘s inspizieren wollen, als sich der Himmel geöffnet hatte. Antigua und Barbuda ist bereits die letzte Station einer neuntägigen Reise des Königs durch die Karibik und nach Südamerika. Camilla begleitet ihn nur beim letzten Teil der Reise.

Hier sehen Sie das Video, das von den Royals gepostet wurde:

Zuvor hatte Charles die Bahamas und Guyana besucht. „Ich freue mich sehr, wieder hier im Clifford Park zu sein – einem Ort, mit dem mich so schöne Erinnerungen verbinden: Hier habe ich 1973 meine Mutter, Ihre verstorbene Majestät Königin Elisabeth II., bei den Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit vertreten. Ich kann kaum glauben, dass es schon 53 Jahre her ist, seit ich hier stand und miterlebte, wie die Flagge der Bahamas zum ersten Mal gehisst wurde“, sagte er bei einer Jugendveranstaltung in Nassau.

Am Dienstag wird der britische Monarch beim Gipfeltreffen der 56 Commonwealth-Staaten in St. John‘s eine Rede halten. Seit Jahren fordern karibische Staaten, die britische Rolle im transatlantischen Sklavenhandel zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert aufzuarbeiten. Auch Reparationszahlungen solle es geben. Zuletzt wurden die Forderungen lauter. Der König sprach zuletzt von „großem Leid und Ungerechtigkeiten der Vergangenheit“. Man freue sich auch „über die Erfolge der Gegenwart und schaffe neue Möglichkeiten für die Zukunft“. Laut dem Palast wird er am Dienstag erneut über das anhaltende Leid des Sklavenhandels sprechen, sich aber nicht formal dafür entschuldigen.

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