Königin Mary von Dänemark (54) hat in einem Interview mit Børneavisen auf ihren Start in dem Land zurückgeblickt. Sie habe sich „ein wenig ausgeschlossen gefühlt“, vor allem in bestimmten Situationen, sagte die gebürtige Australierin. Das habe auch damit zu tun gehabt, dass sie die Sprache anfangs noch nicht richtig beherrscht hätte.
Sie habe die Gespräche um sie herum oft nicht richtig verstehen können und es sei ihr dann schwer gefallen, sich als Teil der Gemeinschaft zu fühlen, sagte die 54-Jährige. „Ich glaube, dass wir uns alle irgendwann einmal ein wenig allein oder ausgeschlossen gefühlt haben. Das ist kein schönes Gefühl (...)“, sagte die Königin. Kleine Gesten hätten ihr geholfen, sich weniger allein zu fühlen. So hätten ihr beispielsweise Menschen erklärt, was gerade besprochen wurde, und sie selbst habe darum gebeten, langsamer zu sprechen.
Je besser sie Dänisch konnte, desto mehr schwand auch das Gefühl, nicht dazuzugehören. Mary wurde im australischen Tasmanien geboren und heiratete König Frederik X. 2004 in Kopenhagen. Inzwischen hat die vierfache Mutter die dänische Staatsbürgerschaft.
Engagement im Sozialbereich
Seit ihrer Hochzeit engagiert sich Mary in verschiedenen Projekten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Soziales und Forschung. Mit der Stiftung Mary Fonden setzt sie sich beispielsweise gegen Mobbing unter Kindern ein. Mobbing liege nicht an der betroffenen Person selbst, sondern an einer Gemeinschaft, die nicht alle einbeziehe, sagte die dänische Königin einmal. Es sei wichtig, sich Unterstützung zu holen.
Beim Thema Einsamkeit denkt Mary übrigens auch an den Verlust ihrer beiden Eltern. Ihre Mutter Henrietta Clark Donaldson starb bereits am 20. November 1997, ihr Vater John Donaldson im April 2026. „Als ich beispielsweise meine Mutter verlor, fühlte ich mich sehr allein“, sagte sie in einem Interview.
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