Drei Teams sind nach Allerheiligen im Salzburger Unterhaus noch gänzlich ungeschlagen. Am Samstag fixierten zwei von ihnen, die Straßwalchen Juniors und Niedernsill/Uttendorf Platz eins in ihren jeweiligen Ligen bis ins Frühjahr. Das dritte Team Bürmoos ist noch einen Schritt davon entfernt.
Normal ist es immer hitzig, gibt es viele Tore dort“, schilderte Trainer Wolfgang Denk von 2. Klasse Nord A-Speerspitze Straßwalchen Juniors nach dem Derby in Schleedorf. Was sich stattdessen im Fan.at-Spiel der Runde tat: „Nach zehn Minuten kann es schon 2:2 stehen.“ Weil diesmal die Anzahl der Alutreffer höher ausfiel, reichte den Gästen – Lugstein, Alexander Eder und Lukas Prünster saßen tags zuvor auch bei der „Ersten“ auf der Bank – das Goldtor von Daniel Chudoba zum Sieg. Nach Ball in die Tiefe schloss er eiskalt ab.
Weil zugleich Verfolger ASK_PSV Salzburg/SSK gegen Seekirchen 1c (2:2) Federn ließ, sind die Denk-Boys mit achten Punkten Vorsprung vorzeitig Winterkönig. Und trotzdem noch gefordert, weil zwei Spiele gegen Henndorf und eben den Verfolger ausstehen. „Die Jungs sind schon müde, aber wir haben noch Arbeit vor uns.“
Ebenso entschieden (und gelaufen) ist der Herbst in der 2. Klasse Süd/West. Leader Niedernsill/Uttendorf schenkte Schlusslicht Dienten beim 12:2 gleich ein ganzes Dutzend ein und distanzierte die Pinzgau Juniors (2:3 in Lend) auf sechs Punkte. Stark: Knipser Kuchta hält nach zehn Einsätzen schon bei stolzen 21 Volltreffern.
Besser als die Vorgänger
Nach dem 1:0 im Salzburger Liga-Hit bei Straßwalchens Kampfmannschaft ist Bürmoos als drittes verbliebenes unbesiegtes Unterhaus-Team auf Kurs Richtung Winterkrone. Zudem kann Verfolger Anif dem gestürzten Leader zum Kehraus in die Suppe spucken und den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen. Beachtenswert: Gewinnen Bürmoos und Straßwalchen ihre Schlusspartien, wäre man sogar stärker als die Neo-Nordligisten Hallein und Grödig im Vorjahr. „Eigentlich schon verrückt“, grinste Bürmoos-Feldherr Valentino Jovic.
Zum Vergleich: Selbst die unbrechbare Marke von Seekirchen von 2024 mit 15 Siegen in ebensovielen Spielen wäre nur sechs Punkte weg. Für einen Klub, der aus Sorge um mangelnde Konkurrenzfähigkeit im Sommer nicht aufsteigen wollte, äußerst sehenswert.W. Hofbauer
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