Wirtschaftslandesrat Schuschnig hat bei seiner Gemeindetour auch gute Nachrichten im Gepäck. Für den Spar-Markt in Ludmannsdorf gibt’s heuer eine besondere Förderung, den „Nahversorgerbonus“ des Landes.
Unternehmer haben es nicht leicht. Steigende Energiekosten, ein Markt, der immer im Wandel ist und politische Entscheidungsträger, die es Wirtschaftstreibenden nicht immer einfach machen. Einen Schritt in die andere Richtung machte Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig gemeinsam mit Bürgermeister Anton Safron in Ludmannsdorf.
Gleich mehrere Betriebe hat der VP-Politiker besucht, sich Gedanken und Sorgen angehört und einiges mitgenommen. „Wer wissen will, was Betriebe beschäftigt, muss mit den Menschen sprechen. Wirtschaftspolitik kann nur im direkten Austausch funktionieren“, betont Schuschnig.
Förderzusage für ländliche Infrastruktur
Mit im Gepäck hatte der Landesrat aber auch eine besondere Nachricht für die Gemeinde: Für den Spar-Markt in Ludmannsdorf, geführt von Evelin Obermüller, gibt es eine Förderzusage für den Nahversorgerbonus des Landes. Seit 2020 stehen pro Betrieb bis zu 6000 Euro zur Verfügung, davon 4000 Euro als Entlastungsbonus für Fixkosten oder Investitionen und weitere 2000 Euro in Form von Marketingleistungen des Genusslands Kärnten. Damit sollen regionale Nahversorger abgesichert werden, die wichtige Anlaufstellen in den Gemeinden sind, aber auch wichtige Arbeitsplätze im ländlichen Raum stellen.
„Unsere regionalen Nahversorger leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag für die Menschen vor Ort. Sie bieten hochwertige heimische Produkte, stärken die regionale Wirtschaft und tragen wesentlich zur Lebensqualität in unseren Gemeinden bei“, so Schuschnig. Das Budget wurde kürzlich von ursprünglich 400.000 Euro auf insgesamt 600.000 Euro aufgestockt.
Seit mittlerweile zehn Jahren führt Evelin Obermüller den Spar-Markt im Ortszentrum von Ludmannsdorf. Es gibt Produkte des täglichen Bedarfs, aber auch eine Backstation und einen Partyservice.
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