Nach sechs Ligapleiten in Folge und der Cup-Blamage in Wels empfängt Bundesliga-Schlusslicht WAC am Sonntag das verletzungsgeplagte Sturm. Kapitän Piesinger: „Bei uns ist es sicher auch eine Kopfsache. In der aktuellen Lage können wir nur überraschen.“ Wobei die Steirer zuletzt der absolute Lieblingsgegner waren. Das Zwillingsduell fällt indes ins Wasser.
Ende Mai 2025 kämpfte der WAC in der letzten Runde in Graz um das „Double“, am Ende fehlten nach dem historischen Cupsieg nur zwei Tore auf die Meisterschaft. Und jetzt, nur 17 Monate später, sind die Lavanttaler endgültig am Boden angekommen. „Es ist echt hart, dass wir im Oktober feststellen müssen, dass unser Ziel einzig und allein der Klassenerhalt sein kann“, sagt Kapitän Simon Piesinger. Auf die sechs Bundesliga-Niederlagen in Serie folgte am Dienstag ja die Blamage im Cup-Achtelfinale bei Zweitliga-Nachzügler Hertha Wels. „Dabei hätten wir uns dort Selbstvertrauen zurückholen können – so wird die Stimmung nicht besser.“
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