Im Jahr 2000, dem Stichjahr für die soeben erschienene WIFO-Studie "Vermögen in Österreich", lag das Volksvermögen von privaten Haushalten, öffentlicher Hand und Unternehmen bei 1,047 Billionen Euro. Jeder Staatsbürger besitzt somit - statistisch gesehen - 133.000 Euro Rein- oder Volksvermögen (Nettovermögen plus Forderungen minus Verbindlichkeiten). Ein Großteil davon, nämlich 768,9 Milliarden Euro, entfällt auf private Haushalte.
Konservativ beim Sparen
Und letztere setzen bei der Vermögensbildung offensichtlich auf althergebrachte Veranlagung. Laut der Untersuchung ist ein Drittel (32,2 Prozent) des Vermögens der Privathaushalte in Finanzwerten gebunden, wobei Sparbücher und Bargeld mit 152 Mrd. Euro den Löwenanteil ausmachen. Ein weiteres knappes Drittel (29,6 Prozent) des Volksvermögens steckte in Wohnbauten, knapp ein Fünftel (19,1 Prozent) war in Grund und Boden "gespeichert". Nur drei Prozent des Volksvermögens investierten Herr und Frau Österreicher in ihre Fahrzeuge.
Der Bestand an langlebigen Gebrauchsgütern und dauerhaften Konsumgütern, zu denen auch die Autos zählen, hat sich in den vergangenen 30 Jahren vervierfacht: Seit 1976 stieg sein Wert von damals 21 Mrd. Euro auf 92 Mrd. Euro im Jahr 2000. Jeder österreichische Haushalt hortet dauerhafte Konsumgüter im Wert von 27.500 Euro - 1976 war dieser Wert noch bei 7.800 Euro gelegen.
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